Lexikon

Koriander (Coriandrum sativum) – Pflanzlicher Begleiter in Ausleitungs- und Regulationskonzepten

Definition

Koriander (Coriandrum sativum) ist eine aromatische Gewürz- und Heilpflanze, deren Blätter, Samen und Extrakte traditionell in verschiedenen naturheilkundlichen Anwendungen eingesetzt werden. In bestimmten komplementärmedizinischen Konzepten wird Koriander auch im Zusammenhang mit Ausleitungs- und Schwermetallprogrammen verwendet.

Kurze Einführung

Koriander enthält verschiedene ätherische Öle, Polyphenole und sekundäre Pflanzenstoffe. In der naturheilkundlichen Literatur wird ihm eine unterstützende Rolle bei der Mobilisierung bestimmter Stoffe zugeschrieben, insbesondere im Rahmen mehrstufiger Ausleitungskonzepte.

Koriander und das Nervensystem

In komplementärmedizinischen Ansätzen wird diskutiert, dass Koriander eine besondere Affinität zu Nervengewebe besitzen könnte. Teilweise wird angenommen, dass er im Rahmen kombinierter Ausleitungsverfahren Prozesse im Bereich des zentralen Nervensystems unterstützen kann.

In der naturheilkundlichen Literatur wird diskutiert, dass Koriander regulative Prozesse im Bereich des Nervensystems unterstützen könnte. Für eine gezielte Beeinflussung der Blut-Hirn-Schranke im Sinne eines therapeutischen „Öffnens“ liegen jedoch keine allgemein anerkannten wissenschaftlichen Belege vor. Die Blut-Hirn-Schranke ist ein fein abgestimmtes Schutzsystem, das wesentlich zur Stabilität und Regulation des zentralen Nervensystems beiträgt.

Einsatz im Rahmen von Chelat- oder Ausleitungskonzepten

In manchen naturheilkundlichen Konzepten wird Koriander-Tinktur begleitend eingesetzt, insbesondere:

  • nach vorbereitenden Maßnahmen
  • in Kombination mit anderen Ausleitungsverfahren
  • im Rahmen individuell abgestimmter Therapiekonzepte

Die Anwendung erfolgt typischerweise schrittweise und unter fachkundiger Begleitung.

Wirkmechanismen – naturheilkundliche Perspektive

Aus naturheilkundlicher Sicht werden folgende mögliche Eigenschaften diskutiert:

  • unterstützende Wirkung auf Regulationsprozesse
  • Beteiligung an Mobilisierungsprozessen
  • antioxidative Eigenschaften
  • Einfluss auf bestimmte zelluläre Stoffwechselprozesse

Die individuelle Reaktion kann unterschiedlich ausfallen und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Durchführung und Sicherheit

Die Anwendung von Koriander im Rahmen von Ausleitungskonzepten sollte stets:

  • individuell abgestimmt
  • schrittweise aufgebaut
  • fachkundig begleitet

erfolgen, insbesondere wenn sie mit anderen mobilisierenden Verfahren kombiniert wird.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Gesundheitsinformation. Er ersetzt keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Therapie und enthält keine Heilversprechen. Die beschriebenen naturheilkundlichen Konzepte sind nicht Bestandteil der konventionellen Standardtherapie.